Entscheidungsmatrix

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Was ist eine Entscheidungsmatrix? 

Eine Entscheidungsmatrix ist ein analytisches Hilfsmittel zur strukturierten Bewertung und Auswahl von Alternativen anhand definierter Kriterien. Im Kontext von Produktkonfiguratoren unterstützt sie strategische und technische Entscheidungsprozesse – etwa bei der Auswahl geeigneter Konfigurationsansätze, bei der Bewertung von Features oder beim Variantenmanagement. Sie stellt sicher, dass Entscheidungen nachvollziehbar, konsistent und datenbasiert getroffen werden. 

Anwendung im Konfiguratorumfeld 

In der Konzeption und Implementierung von Produktkonfiguratoren begegnet man zahlreichen Entscheidungsfeldern, z. B.: 

Eine Entscheidungsmatrix hilft, solche Fragen systematisch zu beantworten – insbesondere dann, wenn unterschiedliche Stakeholder beteiligt sind (Produktmanagement, Vertrieb, IT). 

Aufbau einer typischen Entscheidungsmatrix 

Eine Matrix besteht aus: 

  • Alternativen (z. B. Konfigurationsansätze, Softwarelösungen, UI-Optionen) 
  • Bewertungskriterien (z. B. Entwicklungsaufwand, Skalierbarkeit, Nutzerfreundlichkeit) 
  • Gewichtungen zur Priorisierung von Kriterien 
  • Scoring-Modell für eine vergleichbare Bewertung 

Beispiel (gekürzt): 

Alternative Aufwand (30 %) UX (40 %) Integrationsfähigkeit (30 %) Gesamtbewertung 
Regelbasierter Ansatz 4,1 
Constraint-basiertes Modell 3,9 

Bewertungsskala: 1 = schlecht, 5 = sehr gut 

Vorteile und Mehrwert 

  • Transparenz: Entscheidungskriterien sind explizit dokumentiert 
  • Objektivität: Subjektive Präferenzen werden minimiert 
  • Nachvollziehbarkeit: Entscheidungen lassen sich auditieren 
  • Team-Alignment: Fördert Konsensfindung zwischen Fachabteilungen 

Einsatzbereiche 

Verwandte Begriffe und Konzepte 

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