SaaS-Modell für Konfiguratoren

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Was ist das SaaS-Modell für Konfiguratoren? 

Das SaaS-Modell (Software-as-a-Service) für Konfiguratoren bezeichnet die Bereitstellung eines Produktkonfigurators als cloudbasierte Softwarelösung, die über das Internet genutzt wird – ohne lokale Installation oder Infrastrukturaufwand beim Anwender. Anbieter übernehmen Wartung, Skalierung und Updates, während Unternehmen sich auf die Nutzung zur Unterstützung ihrer Konfigurations-, Vertriebs- und Angebotsprozesse konzentrieren. 

Technische und wirtschaftliche Vorteile 

Ein SaaS-Konfigurator läuft in der Regel auf einer Multi-Tenant-Plattform und nutzt skalierbare Cloud-Technologien. Im Gegensatz zu On-Premise-Lösungen profitieren Nutzer von: 

  • Kurzen Implementierungszeiten 
  • Geringeren IT-Betriebskosten 
  • Automatischen Updates und Security-Patches 
  • Einfachem Zugriff über Browser und mobile Geräte 
  • Skalierbarer Nutzung auf Basis von Abonnementmodellen (z. B. nach Userzahl, Konfigurationen oder Bandbreite) 

Durch API-basierte Integration (z. B. REST-API) lässt sich das SaaS-Modell problemlos mit CRM-Systemen, ERP-Systemen oder PIM-Plattformen verbinden. Auch die Einbettung in Webshops oder Progressive Web Apps (PWA) ist etabliert. 

Einsatzbeispiel in der Praxis 

Ein mittelständisches Industrieunternehmen nutzt einen SaaS-Konfigurator für seine international tätigen Vertriebspartner. Diese greifen über ein zentrales Webportal auf die Konfigurationslogik zu, erstellen in Echtzeit kundenspezifische Produktkonfigurationen inklusive dynamischer Preisberechnung und übermitteln direkt digitale Angebotsunterlagen

Parallel dazu nutzt der Marketingbereich denselben Konfigurator für ein öffentlich zugängliches Self-Service-Erlebnisauf der Website – mit vollständiger Omnichannel-Funktionalität. 

Abgrenzung zu anderen Betriebsmodellen 

Im Unterschied zu einem On-Premise-Konfigurator, bei dem die Verantwortung für Infrastruktur, Wartung und Updates beim Unternehmen liegt, verschiebt das SaaS-Modell diese Aufgaben vollständig auf den Dienstleister. Dies ist besonders attraktiv für Unternehmen mit geringer interner IT-Kapazität oder hohem Time-to-Market-Druck. 

Semantische Verbindungen und verwandte Begriffe 

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