Was ist ein Beispiel für eine Konfiguration?
Ein praxisnahes Beispiel für eine Konfiguration ist die individuelle Zusammenstellung eines modularen Industrie-PCs durch einen Kunden oder Vertriebsmitarbeiter. Im Konfigurator wählt der Nutzer Schritt für Schritt aus: Gehäusegröße, Prozessor, Arbeitsspeicher, Speichermedium, Schnittstellen (z. B. USB, Ethernet), Netzteil sowie Zubehöroptionen. Jede Auswahl beeinflusst die nachfolgenden Optionen – gesteuert durch Constraints (Einschränkungsregeln), Attributlogik und Feature Dependencies.
Die zugrundeliegende Konfigurationslogik stellt sicher, dass nur technisch und wirtschaftlich sinnvolle Kombinationen zulässig sind – etwa die Einschränkung, dass ein lüfterloses Gehäuse nur mit energieeffizienten Prozessoren kombiniert werden darf.
Nach Abschluss der Konfiguration kann das System automatisch eine vollständige Stückliste (BoM), ein passendes Angebot (CPQ) sowie ggf. Visualisierungen oder technische Zeichnungen generieren. Die Konfiguration wird dabei als gültige Konfigurationsinstanz gespeichert und ist über die Konfigurationspersistenz jederzeit wieder abrufbar oder anpassbar. Dieses Beispiel zeigt, wie Konfiguratoren komplexe technische Produkte effizient und fehlerfrei an individuelle Anforderungen anpassen.
