Wie bekomme ich die 3D-Modelle für meinen Konfigurator?
3D-Modelle für einen Produktkonfigurator lassen sich auf mehreren Wegen beschaffen oder erstellen – abhängig von der vorhandenen Datenlage, der Komplexität des Produkts und den gewünschten Interaktionsformen im Konfigurator. Liegen bereits CAD-Daten vor, können diese durch ein CAD-Integration-Modul automatisiert in ein für Webanwendungen geeignetes Format überführt werden, etwa glTF, USDZ oder optimiertes FBX. Dabei ist eine Reduktion der Polygonzahl (Low-Poly-Optimierung) erforderlich, um eine performante Darstellung im Realtime-Rendering zu ermöglichen.
Verfügt das Unternehmen über keine verwertbaren 3D-Daten, können Modelle manuell durch externe Dienstleister oder 3D-Artists erstellt werden. Alternativ bieten einige Konfigurator-Plattformen – wie z. B. Apto.ONE – Konnektoren zu externen 3D-Bibliotheken oder integrierte Werkzeuge zur Parametrisierung geometrischer Varianten, was insbesondere bei systematisch variantenreichen Produkten sinnvoll ist.
Für den Einsatz in einem visuellen Konfigurator müssen die Modelle modular aufgebaut sein, Variantenlogik zulassen und mit Konfigurationsparametern verknüpft werden können. Eine saubere Trennung von Geometrie, Textur und Konfigurationslogik ist daher essenziell. Gute Ergebnisse erzielt man auch durch die Kombination mit Variantentabellen und klar definierten Parametrisierungen.
Die Bereitstellung der Modelle sollte idealerweise bereits in der Projektvorbereitung geplant werden – inklusive Vorgaben zu Dateiformaten, Benennungskonventionen, Layerstruktur und Austauschprozessen.
